Volksbühne Berlin am Rosa-Luxemburg-Platz
 

Filmbühne: Elf Onkel

ein Film von Herbert Fritsch (D 2010, 100min)


Seit 2000 arbeitet Herbert Fritsch an seinem intermedialen hamlet_X- Kosmos, der in seinen ersten Jahren fester Bestandteil des Volksbühnenprogramms war. Das Besondere an Herbert Fritsch und hamlet_X ist das Ausufernde: In 111 Teile hat Fritsch Shakespeares Text zerlegt, 222 Filme sollen es einmal werden, 58 gibt es schon und jetzt ist mit „ELF ONKEL“ ein abendfüllender Spielfilm hinzugekommen, in dem Herbert Fritsch höchstpersönlich die elf Titelrolle(n) spielt. Basierend auf den im 12. Jahrhundert von Mönch Saxo Grammaticus erstmals verfassten europäischen Mythos „Amled“ ist ein Film entstanden, der nicht auf das gesprochene Wort, nicht auf die Regeln und Gesetzmäßigkeiten des Filmemachens, sondern auf eine neue Formsprache setzt und nach ungewohnten Bildern und vor allem nach außergewöhnlichen Ansätzen der Narration sucht. Das alles ästhetisch inspiriert durch die Malerei des Barock. Und wie immer im hamlet_Xschen Kosmos, besticht auch in diesem Film die herausragende Besetzung, allen voran der Meister(Fritsch) selbst, als die bösen Onkel um und in einer Hamlet-Familie gespielt von Alexander Khuon, Gitta Schweighöfer, Adolfo Assor, Dimiter Gotscheff, Alexander Scheer, Maria Hofstätter, Friedrich Liechtenstein, Werner Eng, Mira Partecke, Thomas Lawinky, Sven Schlötcke, Maximilian Grill, Yvon Jansen, Henrike von Kuick, Jule Böwe, Komi Mizrajim Togbonou und Sabrina Zwach. Premiere dieses wahnwitzigen Streifens am 17. März auf den bequemen Sitzsäcken im Großen Ozean-Dampfer und After-Show-Party mit bekannten und unbekannten hamlet_X – Arbeiten im Foyer.
Eine Produktion der hamlet_X GbR in Kooperation mit ZDFtheaterkanal

  

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